Der wfv entstand am 8. Juli 1951 durch einen Zusammenschluss
der regionalen Fußballverbände in Nord- und Südwürttemberg/Hohenzollern.
Die Gründungsversammlung gestaltete sich, so eine offizielle Pressemitteilung
des neuen Verbandes, "zu einer eindrucksvollen Kundgebung des württembergischen
Fußballsports und dessen Willen zur Einheit". Zum 1. Vorsitzenden wird
Friedrich Strobel gewählt.
Die bei einem solchen Zusammenschluss immer auftretenden
Probleme wurden durch den Willen aller Beteiligten, eine zukunftsfähige
Einheit zu schaffen, gelöst. Der neue Verband besaß 15 Bezirke, acht zum
früheren nördlichen, sieben zum südlichen Bereich gehörend, die sehr bald
eine einheitliche Spielklassen- und Mitarbeiterstruktur erhielten. Die
weitere Entwicklung in Stichworten:
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| 1951/52 |
Spielbetrieb in einer 1. Amateurliga, fünf
2. Amateurligen, darunter A- und B-Klassen in 15 Bezirken
Einführung des Verbandspokals |
| 1952 |
Erstmalige Ermittlung eines Württembergischen
A-Jugendmeisters
Drei Lehrgänge zum Erwerb der Trainer-Lizenz werden durchgeführt |
| 1952/53 |
Erweiterung des Spielsystems durch die
C-Klasse |
| 25. Okt. 1953 |
Erstes offizielles Spiel einer WFV-Auswahl
der Herren in Innsbruck gegen Tirol (1:2-Niederlage) |
| 26. Juni 1954 |
Einweihung des Hauses Waltersbühl in Wangen,
der Akademie des württembergischen Sports, als "Erholungsheim" |
| 30. Sep. 1955 |
Erstes Länderspiel (Deutschland - Italien)
in Stuttgart nach der Gründung des wfv |
| 15. Dez. 1956 |
Fertigstellung der neuen Geschäftsstelle
in der Stuttgarter Goethestraße |
| 1957/58 |
Startschuss zum Spielbetrieb der D-Jugend |
| 12. Juli 1959 |
Dr. Hans Schaible tritt die Nachfolge des
verstorbenen Friedrich Strobel als 1. Vorsitzender an |
| 3. Juni 1959 |
Endspiel im Europapokal der Landesmeister
(Real Madrid - Stade Reims) in Stuttgart |
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| 1960/61 |
Trennung der 1. Amateurliga in zwei Staffeln,
die 1. Amateurliga Nordwürttemberg und die Schwarzwald-Bodensee-Liga
Erstmalige Ausbildung von Jung-Schiedsrichtern (16 bis 18 Jahre) |
| 1961/62 |
Einführung eines Spielbetriebs für 7er-Jugendmannschaften
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| 5. Sep. 1962 |
Endspiel im Europapokal der Pokalsieger
(Atletico Madrid - AC Florenz) in Stuttgart |
| 1963 |
Letztes Endspiel um die Deutsche
Meisterschaft (Borussia Dortmund - 1. FC Köln) in Stuttgart |
| 27. Nov. 1964 |
Einweihung der neuen wfv-Gebäude
als Teil der Sportschule Nellingen/Ruit |
| 1965 |
Einführung eines Anerkennungspreises
für gute Jugendarbeit als Anregung für zeitgemäße Angebote an junge
Mitglieder
Einführung des Jugendleistungsabzeichens als Anreiz zu leistungsorientiertem
Training mit Jugendfußballern |
| 27. Mai 1967 |
Erstmalige Erprobung des Elfmeterschießens
bei Pokalspielen |
| 6. Juli 1968 |
Franz Stuemper wird zum 1.
Vorsitzenden des wfv gewählt |
| 1968/69 |
Aufnahme des Spielbetriebs
für E-Jugendliche |
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| 1970/71 |
Erste Württembergische Meisterschaft
für B-Junioren
Einführung eines Pokalwettbewerbs (Hans-Filbinger-Pokal) für Senioren
(Alte Herren) |
| 1971/72 |
Einführung des Frauenfußballs
Erste Meisterschaftsrunde der A-Jugendverbandsstaffeln (2 Gruppen)
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| 1972/73 |
Beginn der Leitung von Spielen
der 1. Amateurliga durch Schiedsrichtergespanne
Erstmaliger Einsatz von Gelben und Roten Karten
Einführung der Württembergischen Hallenmeisterschaft der C- und D-Jugend
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| 1973/74 |
Startschuss für den Spielbetrieb
ausländischer Mitgliedsvereine zur Internationalen Württembergischen
Meisterschaft |
| 1974 |
WM-Vorrundenspiele (Argentinien
- Polen, Argentinien - Italien und Polen - Italien) sowie WM-Zwischenrundenspiel
Polen - Schweden in Stuttgart |
| 1974/75 |
Einführung der Württembergischen
Hallenmeisterschaft der E-Jugend |
| 1975 |
Einführung von Schüler-Schiedsrichtern
(15 bis 16 Jahre) |
| 1975/76 |
Ermittlung des ersten Württembergischen
C-Jugendmeisters |
| 1976 |
Erhöhung der Zahl der wfv-Bezirke
auf 16 durch die Gründung des Bezirks Rems/Murr |
| 1976/77 |
Einführung der B-Jugendverbandsstaffeln
(4 Gruppen) |
| 1977/78 |
Erstmalig Leitung von Spielen
der 2. Amateurligen durch Schiedsrichtergespanne. Beginn des Spielbetriebs
der F-Jugend |
| 1978/79 |
Einführung eines neuen Spielsystems
mit der Oberliga Baden-Württemberg, einer Verbandsliga, vier Landesligen,
darunter Bezirksligen, Kreisligen A und B
Sieg im DFB-Länderpokal der Herren
Erste Meisterschaftsrunde für Mädchen
Einführung der Württembergischen Hallenmeisterschaft der F-Jugend
und der Mädchen. |
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| 1979/80 |
Erste Hallenfußballmeisterschaft
für Frauen |
| 1. Nov. 1980 |
Erstes Spiel im Frauen-Länderpokal
gegen Bayern (2:2) in Schwäbisch Gmünd |
| 1982 |
Erster Ausbildungslehrgang
zum Freizeitübungsleiter Fußball |
| 1985 |
Erster Ausbildungslehrgang
zum Übungsleiter Ü (überfachlich) |
| 1985/86 |
Einführung des wfv-A-Jugendpokals
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| 1987/88 |
Sieg im DFB-Länderpokal der
Herren |
| 8. Juli 1988 |
Rolf Maihöfer scheidet
nach 37 Jahren als Geschäftsführer des Württembergischen
Fußballverbandes aus. Seit Gründung des wfv 1951 hatte
Rolf Maihöfer die Geschicke des wfv hauptamtlich geleitet. |
| 8. Juli 1988 |
Wahl von Alfred Sengle zum
Nachfolger des verstorbenen Franz Stuemper als wfv-Vorsitzender |
| 1988 |
EM-Gruppenspiele (England -
Irland, UdSSR - Italien) und EM-Halbfinalspiel UdSSR - Italien in
Stuttgart |
| 1988/89 |
Gewinn des Frauen-Länderpokals |
| 1989 |
Umwandlung der Freizeitübungsleiter-
in die wfv-Jugendtrainerlizenz |
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| 1994/95 |
Gewinn des U19-Frauen-Länderpokals
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| 1995 |
Beginn der Ausbildung zum Übungsleiter
P (Prävention) Erweiterung des Spielsystems durch Kreisliga C |
| 1996/97 |
Einführung der A-Junioren-Regionalliga
Erste Meisterschaftsrunde der Frauen-Oberliga Baden-Württemberg |
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| 1999/00 |
Gewinn des U17-Frauen-Länderpokals
Einführung der B-Jugend-Regionalliga
Erste Meisterschaftsrunde der Frauenregionalliga |
| 2000/01 |
Beginn des Spielbetriebs in
der A- und B-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg
Gewinn des U19-Herren-Länderpokals |